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Alle Jahre wieder – unsere Weihnachtskonzerte 2016

Update 01.12.2016: Die Karten für das Große Weihnachtskonzert in Jena sind nicht mehr online, sondern nur noch direkt über die Tourist-Information oder die Abendkasse erhältlich!

Traditionell ist die Weihnachtszeit für uns eine ganz besondere Zeit, denn sie steckt voller fantastischer Konzerte und Auftritte: Von der feierlichen Eröffnung des Jenaer Weihnachtsmarkts (25.11.16, 18:30 Uhr) über unsere „Internationale Bläserweihnacht“ in Chemnitz und Jena bis zum letzten Turmblasen am 22. Dezember 2016 – uns erwarten wieder zahlreiche aufregende Momente.

Übersicht Jenaer Bläserweihnacht

Internationale Bläserweihnacht

Unsere beiden großen Weihnachtskonzerte in Chemnitz und Jena verzaubern unser Publikum in diesem Jahr mit Klängen aus aller Herren Länder. Das Werk „Basilica di San Marco“ des Komponisten Mario Bürki, aus dessen Feder das Stück „Terra Pacem“ aus der Bläserweihnacht 2015 stammt, entführt unsere Gäste beispielsweise mit seinem imposanten Orgelklang in eine venezianische Kirche. Anschließend steht ein Besuch im winterlichen Irland an, der in einen Kurztrip quer durchs weihnachtliche Afrika übergeht. Die nächste Station wiederum ist die Karibik mit dem außergewöhnlichen „Christmas Calypso“, der eindrucksvoll beweist, dass auch Palmen Weihnachtsbäume sein können.

Mit der Originalkomposition „The Graces of Love“ („Die Anmut der Liebe“) des schweizerischen Komponisten Oliver Waespi, der vielen noch von Brass & Sinfonik II bekannt sein dürfte, steht neben der weihnachtlichen Welt- auch eine Zeitreise auf dem Programm. Zu hören sein werden in diesem dreisätzigen Werk zahlreiche Tanzmelodien und -muster aus der Renaissance, die mit größter Virtuosität verwoben sind.

Zum Abschluss unserer „Internationalen Bläserweihnacht“ landen wir schließlich wieder zu Hause, wo es sich vortrefflich bei „Weihnachtsliedern aus der Kinderzeit“ und „O du Fröhliche“ in Erinnerungen an die „Guten alten Zeiten“ schwelgen lässt. Unser Publikum erwartet damit auch in diesem Jahr wieder ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm!

Termine:

  • Chemnitz: 03.12.16, 17 Uhr, St. Markus Kirche
  • Jena: 04.12.15, 14:30 Uhr, Stadtkirche St. Michael

Blech trifft Orgel

Blech trifft Orgel

Langjährige Besucher unseres kammermusikalischen Konzerts „Blech trifft Orgel“ wissen es schon längst: Wenn die Königin der Instrumente – die Orgel – in einen musikalischen Dialog mit dem breiten klanglichen Spektrum der Blechblasinstrumente (von Piccolotrompete bis Tuba) tritt, dann entsteht daraus ein unvergleichliches akustisches Wechselspiel. Wer dieses Spektakel noch nie erlebt hat, der sollte es sich in diesem Jahr nicht entgehen lassen: Unser Solistenensemble sowie unsere beiden Dirigenten Alexander Richter und Patricio Cosentino werden in den Kirchen von Winzerla und Frauenprießnitz gemeinsam mit der Orgel fantastische Harmonien erzeugen. Wie gewohnt, werden die Solisten dabei an Blasinstrument und Orgel bei Werken namhafter Komponisten alle Register ihres Könnens ziehen.

Termine:

  • 27.11.16, 15 Uhr, Frauenprießnitz
  • 02.12.16, 19 Uhr, Kirche Winzerla

Kinderbläserweihnacht

Natürlich kommen auch in diesem Jahr unsere Jüngsten nicht zu kurz. Am 05.12.16 finden die beiden traditionellen Konzerte der Kinderbläserweihnacht im Volkshaus Jena statt. Im Mittelpunkt steht diesmal das Märchen „Däumelinchen“, das von den professionellen Musikern mit den schönsten Melodien aus Peter Tschaikowskys Suite „Der Nussknacker“ umrahmt wird. Eine professionelle Schauspielerin wird zudem wieder als Vorleserin in Aktion treten. Die erste Veranstaltung ist fast schon wieder ausverkauft.

Kinderblaeserweihnacht

Turmblasen

Ist die Weihnachtszeit auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt überhaupt vorstellbar ohne unser traditionelles Turmblasen? Eine Frage, deren Antwort mehr als klar ist…
Daher werden sich auch in diesem Jahr wieder jeden Tag Punkt 17 Uhr (ab dem 25. November 2016) die Fenster des Rathausturms öffnen, damit für alle Besucher des weihnachtlichen Treibens ein frohes „Guten Abend, schön Abend“ zur Begrüßung erklingen kann. Bis zum großen Finale am 22. Dezember, bei dem man immer mit einer Überraschung rechnen muss, gibt es dann täglich 30 Minuten (Montag bis Donnerstag) bzw. 1 Stunde lang (Freitag bis Sonntag) die bekanntesten Weihnachtsmelodien zu hören. Am Wochenende liefert unser beliebter Konzertmoderator Thomas Rothhardt zudem spannende Hintergrundinformationen zum Programm.

Termine:

  • 25.11.-22.12.16, 17-17:30 Uhr (Mo-Do) bzw. 17-18 Uhr (Fr-So), Jenaer Weihnachtsmarkt
  • 25.11.15, 18:30 Uhr, Marktkonzert zur Eröffnung
Ausblick vom Jenaer Rathausturm auf den Weihnachtsmarkt

Ausblick vom Jenaer Rathausturm auf den Weihnachtsmarkt

Vorverkauf hat begonnen

Die Eintrittskarten für sämtliche Weihnachtskonzerte in Jena und Chemnitz sind seit dem 1. Oktober 2016 in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie hier erhältlich:

  • Jena:
    • Tourist-Information, Markt 16, 07743 Jena
  • Chemnitz:
    • Freie-Presse-Shops
    • EVABU – Evangelische Buchhandlung Max Müller

Ob auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt oder in der großen Kirche – wir freuen uns auf die Konzertsaison und unsere Gäste!

Jenaer Bläserweihnacht

Bandman of the Month: Florian Schellhorn

Ich bin, wie viele andere auch, seit meiner Kindheit Mitglied im Blasmusikverein Carl Zeiss Jena und kann mir kaum vorstellen, jemals in einer anderen Brass Band zu spielen. Ich mag die immer neuen musikalischen Herausforderungen, die mir die Band bietet und die mich dazu bringen, weiter an mir zu arbeiten.“ Aus einer kleinen Entscheidung in jungen Jahren erwuchs für Florian Schellhorn, unseren Bandman des Monats, also eine große Leidenschaft. Heute wollen wir unseren Mann am 3. Kornett etwas genauer vorstellen.

Am 14. September 1987 erblickte Florian das Licht der Welt. Im zarten Alter von 9 Jahren fand er schließlich den Weg in den Blasmusikverein Carl Zeiss Jena (Trägerverein der Brass Band BlechKLANG). Angefangen hat seine musikalische Ausbildung mit Flötenunterricht bei Heike Besen. Kurze Zeit später wechselte er bereits an die Trompete. „In meiner Familie hat das Trompetespielen eine lange Tradition: Nicht nur mein Vater, sondern auch mein Opa und Uropa sind diesem Hobby nachgegangen.“ Es ist also nicht verwunderlich, dass Florian von Anfang an mit sehr viel Eifer dabei war. „Ich hatte Einzelunterricht bei Olaf Niehl, Thorsten Müller und Alexander Richter, aber auch bei Steffen Naumann von der Jenaer Philharmonie.“ Seine Orchesterausbildung durchlief die damals üblichen Formationen, bis er im Alter von 14 Jahren ins A-Orchester kam – die heutige Brass Band BlechKLANG. „Seitdem habe ich schon jede Kornettstimme (außer Es-Kornett) gespielt, zuletzt Solo-Kornett. Momentan sitze ich jedoch in der dritten Stimme, um einige kleine ansatztechnische Probleme zu beheben.

Blech trifft Orgel 2014

Florian bei Blech trifft Orgel 2014

Selbstverständlich hat Florian seit seinem Eintritt in die Brass Band nicht nur viele Stimmen, sondern auch viele Stücke kennengelernt. Sein Lieblingswerk ist jedoch Windows of the World von Peter Graham, vor allem der erste und der sechste Satz, das wir beim Galakonzert 2013 präsentierten. Von den vielen Dozenten, die er ebenfalls erleben durfte, hat ihn am meisten Philippe Bach beeindruckt: „Mir haben die musikalische Arbeit mit ihm und die Art und Weise, wie er die Proben für Brass & Sinfonik II gestaltet hat, sehr gefallen.“ Das größte Highlight mit der Band waren jedoch die beiden Wettbewerbe in Prag (2005) und in Ingolstadt (2008), von denen wir mit einem ersten Platz zurückgekehrt sind.

Brass und Sinfonik II

Florian bei der Probe für Brass & Sinfonik II

Als persönliches musikalisches Vorbild gibt Florian den Trompeter Eric Miyashiro an. „Mich beeindruckt die Leichtigkeit und die Intensität, mit der er spielt. Gleichzeitig kann man sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit und Disziplin dahinterstecken.“ Eine konkrete Lieblings-Brassband hat er jedoch nicht. „Mich beeindrucken die Spitzen-Brassbands allgemein, wobei ich privat keine Brassband-Musik höre, sondern eher südamerikanische Musikstile wie Salsa, aber auch Funk. Das liegt sehr stark daran, weil dort häufig Trompeten, Posaunen etc. zum Einsatz kommen. Allerdings höre ich privat nicht viel Musik. Ich spiele sie lieber 😉

In seinem Leben außerhalb der Band ist Florian übrigens Ingenieurgeologe und ausgebildeter Pyrotechniker. Zu seinen Hobbys zählen das Trompetespielen, Feuerwerke, Wandern, Freunde treffen und „ab und zu auch gerne einfach nur ein Film auf der Couch“.

Lieber Florian, wir hoffen, dass du nicht nur in deiner Freizeit, sondern auch bei uns noch viele erfolgreiche (musikalische) Feuerwerke zünden wirst!

Probenwochenende on the Road mit Miguel Sanchez (Soloposaunist Orquesta Sinfonica Simon Bolivar)

Vor einiger Zeit war es wieder soweit: Wir packten unser Instrumentarium im heimischen Jena zusammen und brachen auf zu unserem jährlichen verlängerten Sommer-Probenwochenende on the Road. Diesmal unterstützte uns bei diesem Intensivworkshop der renommierte venezolanische Posaunist Miguel Sanchez (Orquesta Sinfonica Simon Bolivar). Nur für uns hatte sich der südamerikanische Ausnahmekünstler auf die lange Reise nach Deutschland begeben, um uns als Dozent bei unseren herausfordernden Probentagen zur Verfügung zu stehen. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Antoine Courtois|Buffet Crampon, ohne die dieses Wochenende nicht möglich gewesen wäre.

Gemeinsam mit Miguel widmeten wir uns einem sehr anspruchsvollen Repertoire, anhand dessen wir an der Weiterentwicklung unserer technischen sowie klanglichen Fähig- und Fertigkeiten arbeiteten. So studierten wir beispielsweise das Stück „Grand Fanfare“ aus der Feder von Giancarlo Castro D’Addona ein, der im Übrigen ein sehr guter Freund von Miguel ist, weshalb wir Informationen aus erster Hand zu diesem Stück erhielten. Selbstverständlich ließ sich auch unsere musikalische Leitung dieses Highlight nicht entgehen: „Wir sind sehr froh, dass Antoine Courtois|Buffet Crampon es uns ermöglicht haben, dass wir an diesem Wochenende Miguel bei uns begrüßen durften. Wir haben wertvolle Impulse für die weitere Probenarbeit erhalten!“ Zum Ende des Workshops gab es zudem noch ein ganz besonderes Erlebnis, denn Miguel spielte mit uns den bekannten Solotitel für Posaune „The Bluebells of Scotland“.

Probenwochenende on the Road mit Miguel Sanchez

Die glücklichen Musiker der Brass Band BlechKLANG mit Miguel Sanchez (Zweiter von links)

Die gesamte Band möchte sich an dieser Stelle nochmals für das fantastische Wochenende bei Miguel und natürlich auch bei Antoine Courtois|Buffet Crampon bedanken!

Einige Informationen zu Miguel Sanchez:

  • Solokünstler und Kammermusiker, absolvierte zahlreiche Touren durch Europa, Südamerika und die Vereinigten Staaten von Amerika
  • Dozent bei Meisterkursen, Fakultätsmitglied der Universidad Experimental de Las Artes  und des Conservatorio de Musica Simon Bolivar, künstlerischer Leiter der Academia Latinoamericana de Trombones und des Venezuelan Trombone Ensemble
  • Teilnahme an namhaften Festivals: Slide Factory (Niederlande), Epsival (Frankreich), Trombonanza (Argentinien), Fosja (Puerto Rico)
  • Aktuelle Position (seit 2008): 1. Posaune im Orquesta Sinfonica Simon Bolivar in Venezuela
  • Mitglied des Orquesta Sinfonica de los Llanos, Orchesta Sinfonica de Venezuela und des Ensamble de Metales Simon Bolivar
  • Ausbildung zu Beginn bei seinem Vater Angel Sanchez am Convervatorio Juan Jose Landaeta in Venezuela, anschließend bei Pablo Murillo und Eliel Rivero
  • Besuch des Convervatorio Intinerante und Studium mit dem legendären Posaunisten Michel Becquet
  • Abschluss mit Bestleistung am Konservatorium von Paris unter Jacques Mauger

Bandwoman of the Month: Ulrike Schrön

Angefangen hat alles mit meinem damaligen Trompetenlehrer an der Musik- und Kunstschule Jena, über den ich zum Blasmusikverein Carl Zeiss Jena gekommen bin, denn damals wurden gerade Mitspieler gesucht. Als ich dann einmal so richtig dabei war, wollte ich gar nicht mehr weg ;-)“ Aus einem kleinen Schritt erwuchs für Ulrike – unsere Bandwoman des Monats – also eine große Leidenschaft. Heute wollen wir unseren Assistant Principal bzw. Principal etwas genauer vorstellen.

Ulrike bei der Bläserweihnacht 2014

Ulrike bei der Bläserweihnacht 2014

Ulrike Schrön wurde im Jahr 1986 geboren und startete ihre musikalische Karriere im heimischen Posaunenchor. Dort erlernte sie zuerst das Trompetespielen („noch in C-Schreibweise!“), bevor sich ihre musikalische Ausbildung im zarten Alter von 12 Jahren an die Eisenacher Musikschule verlagerte. Dort nahm sie Klavier- und später auch Gesangsunterricht. Mit 16 Jahren begann schließlich der Trompetenunterricht. „Das hat mir am meisten Spaß gemacht, weshalb ich später auch im Musikschulorchester mitwirkte.“ Nachdem sie aufgrund ihres Studiums nach Jena gezogen war, nahm sie noch für kurze Zeit Unterricht an der Musik- und Kunstschule, bevor sie den Weg zu uns fand. „Was mich vor allem begeistert hat, war zum einen die Möglichkeit in einem Orchester spielen zu können, zum anderen die Art und Weise der Musik, die eine Brassband ermöglicht. Außerdem lernte ich sehr schnell viele tolle Menschen kennen, die auch heute noch zu meinem festen Freundeskreis zählen.“ In unseren Reihen spielte Ulrike zunächst für viele Jahre die Repianostimme und wechselte schließlich ins Solokornett.

Ulrike beim Galakonzert 2016

Ulrike beim Galakonzert 2016

Obwohl sie in ihrer jetzigen Position häufiger solistische Passagen übernimmt, sagt sie selbst: „Am schönsten finde ich eigentlich weniger Solo-Stücke, sondern vielmehr Tutti-Werke, in denen die gesamte Band richtig Sound produzieren kann. Zu meinen Favoriten zählen From Ancient Times, Fingal’s Cave, Vitae Aeternum, Immortal und noch viele mehr – es gibt einfach so viele tolle Brassband-Kompositionen!“ In Bezug auf eine Lieblingsband fällt es ihr ebenfalls schwer, sich auf eine Formation festzulegen: „Black Dyke und Cory gehören definitiv zu meinen Favoriten. Allerdings gibt es auch in der Schweiz und in Norwegen tolle Bands. Es sind vor allem die besonderen Erlebnisse, die sich einprägen. Das Galakonzert von Black Dyke zur Deutschen Brassband-Meisterschaft in Bad Kissingen 2014 war der Hammer – dort durften wir sogar „Immortal“ hören. Der Live-Mitschnitt von „From Ancient Times“ von Cory zu den Europeans 2011 ist ebenfalls der absolute Wahnsinn!

Ulrike bei der Deutschen Brass Band Meisterschaft 2016

Ulrike bei der Anspielprobe für die Deutsche Brass Band Meisterschaft 2016

Was ihre ganz persönlichen musikalischen Vorbilder betrifft, sagt sie: „Ein richtiges Idol habe ich zwar nicht, aber in der Brassband-Szene lernt man immer wieder beeindruckende Spieler (ob Profis oder Laien) kennen, die mit Klang und Virtuosität überzeugen. Mit solchen Leuten zusammen zu spielen, macht mir besonders viel Spaß, denn man kann unglaublich viel lernen.“ Daher schätzt Ulrike auch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Gastdozenten: „Die Band kann sich dadurch extrem weiterentwickeln. Gerade am Ende eines Probentages hört man deutliche Unterschiede in der Klangqualität. Philippe Bach ist mir diesbezüglich noch in sehr guter Erinnerung. Eine wichtige Lektion von ihm und den anderen Dozenten war für mich, dass in einer Band jede Stimme ihre eigene Berechtigung hat. Niemand ist weniger wichtig als der andere. Das soll jedoch nicht heißen: Weil ich wichtig bin, muss ich auch immer zu hören sein ;-)“

Wenn Ulrike auf die vielen Jahre zurückblickt, die sie bereits in der Brass Band spielt, dann ist ihr vor allem ein Ereignis im Gedächtnis geblieben: „Mein schönstes Erlebnis war der Sieg in Ingolstadt in der Mittelstufe im Jahr 2008. Das war wirklich einmalig! Die Freude danach in der gesamten Band werde ich nie vergessen. Aber auch der Auftritt zur Meisterschaft 2016 in Bad Kissingen hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte den Eindruck, dass die Band auf der Bühne eine Einheit bildete. Genau so sollten wir immer zusammen spielen!

Ulrike bei der Deutschen Brass Band Meisterschaft 2016

Ulrike bei der Vorbereitung auf die Deutsche Brass Band Meisterschaft 2016

In ihrem Leben außerhalb der Band ist Ulrike Gymnasiallehrerin für Geschichte und Religion. Zu ihren Hobbys gehören – selbstverständlich – Musik („hören und selber musizieren“), Lesen, Serien schauen, und alle Arten von Spielen („von Computer- über Brett- bis zu Kartenspielen“). Privat hat sie einen sehr breiten Musikgeschmack: „Eigentlich höre ich alles Querbeet – sowohl Rock als auch Pop, Indie und Alternative. Besonders gern mag ich klassische Musik. Bei Mozart, Vivaldi oder Beethoven kann ich richtig gut entspannen. Und seitdem ich in einer Brassband spiele, gehört natürlich auch solche Musik dazu.

Liebe Ulrike, wir freuen uns sehr, dass du uns bereits seit vielen Jahren unterstützt und danken deinem ehemaligen Trompetenlehrer, dass er dich damals auf uns aufmerksam gemacht hat 😉

5. Picknick mit Konzert

PicknickkonzertMan mag es kaum glauben, aber in diesem Jahr führen wir unser traditionelles „Picknick mit Konzert“ bereits zum fünften Mal durch (Rückblick 2015 und 2014). Somit kann unser beliebtes Familien- und Allgenerationenfest mit Recht als fester Bestandteil des Jenaer Kulturlebens angesehen werden. Hier alle wichtigen Daten in der Übersicht:

  • Datum: 3. Juli 2016
  • Zeit: 15:30 Uhr
  • Ort: Goethepark in Drackendorf

PicknickkonzertWie bereits aus den vergangenen Jahren bekannt sein dürfte, laden wir unsere Gäste auch diesmal dazu ein, sich mit einer Decke oder einer anderen Sitzmöglichkeit unter die großen schattigen Bäume des idyllischen Parks in Drackendorf zu begeben. Dabei darf ein prall gefüllter Picknickkorb natürlich auf keinen Fall fehlen! Und wer doch die ein oder andere Kleinigkeit vergessen hat, für den stehen wie gewohnt das Kaffeemobil vom „Markt 11„, die Kaffeekiste, Bäcker Schröder und ein brennender Rost bereit. Ob in Selbstversorgung oder direkt vor Ort – für das leibliche Wohl ist in jedem Fall gesorgt!

Um die passende Unterhaltung kümmern wir uns natürlich. Musikalisch legen wir den Schwerpunkt in diesem Jahr einerseits auf unser aktuelles Programm „Aus der neuen Welt“ und andererseits auf ein „Best of Picknick“. Unser Publikum darf sich auf ein breites Repertoire von Gospel bis Michael Jackson, von den Simpsons bis zu „Pirates of the Caribbean“, von James Bond über „O Sole Mio“ bis zur Fuchsgrabenpolka freuen. Für jeden Geschmack wird sich hier der passende Titel finden!

Selbstverständlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Kuchenteller von Bäcker Schröder zu gewinnen. Diesmal wollen wir wissen, was unserem Publikum am besten am Picknickkonzert gefällt – verpackt in einem kleinen Reim! Schickt uns einen gereimten Vierzeiler und verratet uns, was Euch ganz persönlich an diesem Event begeistert. Einsendungen können bis zum Freitag, 1. Juli 2016, mit dem Betreff „Picknickgedicht“ an folgende Adresse geschickt werden: info@bmvczj.de

Try-Out-Konzert zur Deutschen Brass Band Meisterschaft

Die Brass Band BlechKLANG bei der Deutschen Brass Band Meisterschaft

Die Spannung wächst, die Vorfreude steigt! Denn die 6. Deutsche Brass Band Meisterschaft in Bad Kissingen rückt immer näher. Um uns auf das Wertungsspiel am 7. Mai im Regentenbau optimal vorzubereiten, laden wir am Sonntag, 1. Mai 2016, um 16:15 Uhr, zu einem Try-Out-Konzert in die Schule Kulturanum in Lobeda-West ein. Die Veranstaltung gibt uns die Möglichkeit, unser Wettbewerbsprogramm erstmalig vor einem Publikum zu präsentieren. Bei dieser exklusiven Jenaer Vorpremiere gewähren wir allen Interessierten einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Vorbereitung auf die Deutsche Brass Band Meisterschaft. Folgende Stücke werden zu hören sein:

Evolution (Pflichtstück) von Philip Sparke

Dieser Titel orientiert sich an einer Richtung der chinesischen Philosophie, die von fünf Stadien oder Phasen ausgeht, die einen Kreislauf bilden. Die einzelnen Abschnitte des Stücks heißen Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer. Die Idee dahinter ist, dass Erde Metall enthält, das sich bei Erhitzung verflüssigt (Wasser). Dieses wiederum lässt Bäume wachsen, deren Holz verbrennt (Feuer) und zu Asche (Erde) wird, womit der Kreislauf von neuem beginnt. Philip Sparke hat den Grundgedanken der fünf Stadien auf menschliche Emotionen übertragen. Sie lauten bei ihm: Meditation, Trauer, Angst, Ärger, Freude, (Meditation) …

Flight (Selbstwahlstück) von Mario Bürki

Wie der Name schon erahnen lässt, ist „Flight“ die Vertonung eines Flugs. Es beginnt mit der Vorfreude auf den Start, setzt sich fort mit einem stotternden Flugzeugmotor vor dem Abheben, erschreckt nahezu mit stürmischen und bedrohlichen Turbulenzen beim Durchqueren eines Gewitters und geht dann über in ein friedliches Dahingleiten über die Schweizer Bergwelt, den Atlantik und die „Neue Welt“.

Im Anschluss an das Wettbewerbsprogramm geben wir natürlich auch einen kleinen Ausblick auf unser Galakonzert „Aus der neuen Welt“ mit dem Schwerpunkt Amerika, das am 22. Mai im Jenaer Volkshaus Premiere feiern wird. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Freuen Sie sich auf ein musikalisches Kurzprogramm mit abwechslungsreichen Stücken und spannenden Einblicken in die Brass Band BlechKLANG!

Bandwoman of the Month: Katja Richter

Wenn es den Blasmusikverein Carl Zeiss Jena und die Brass Band BlechKLANG nicht gäbe, dann müsste man uns genau so erfinden. Für mich ist es das Schönste, dass ich direkt vor der Haustür auf so hohem Niveau so tolle Musik mit so tollen Leuten unter so toller Leitung machen kann.“ – und dieser Leidenschaft geht Katja Richter bereits seit über 30 Jahren nach. Daher wollen wir sie heute als Bandwomen des Monats etwas genauer vorstellen.

Bandwoman of the Month Katja Richter (1)

Katja Richter trat dem Verein 1983 im Alter von neun Jahren bei. Nach der anfänglichen Ausbildung an der Blockflöte wechselte sie im Sommer 1984 während des Probenlagers in Trassenheide auf die Trompete. In den folgenden Jahren durchlief sie die vereinseigene Ausbildung in Form des damals üblichen Gruppenunterrichts. Nach vier Jahren nahm sie zusätzlichen Einzelunterricht bei professionell ausgebildeten Musikern. Nebenbei wirkte Katja in verschiedenen kammermusikalischen Formationen mit und war mehrere Jahre Mitglied in einer Bigband.

Bandwoman of the Month Katja Richter (1)

Das bisher eindrucksvollste Erlebnis mit der Brass Band war für Katja die Reise in die USA im Jahr 1999. Diese Erfahrung war für sie absolut einmalig, weshalb es auch nicht möglich ist, einen einzelnen Moment aus der Fülle von Eindrücken herauszuziehen. Als Dozenten haben sie die beiden Schweizer Armin Bachmann und Philippe Bach am meisten beeindruckt. „Ich mag diese Mentalität sehr und hatte bei beiden stets das Gefühl, dass sie uns zum Thema Brassband unendlich viel vermitteln können.

Bandwoman of the Month Katja Richter (1)

Katja bei der vorletzten Probe für die Deutsche Brass Band Meisterschaft 2014, die vom MDR besucht wurde.

Seit der zweiten Jahreshälfte 2015 hat Katja die Position des Repianokornetts inne. „Im Anschluss an meine Babypause ist diese Aufgabe sehr fordernd für mich, denn zum ersten Mal habe ich eine einfach zu besetzende Stimme auszufüllen. Dabei sind die solistischen Passagen mit Sicherheit die größte Herausforderung, aber gleichzeitig auch besonderer Anreiz.“ Bei der „Romantischen Bläserweihnacht“ im Jahr 2015 konnte sich unser Repiano erstmalig vor Publikum an der neuen Stimme beweisen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr Lieblingsstück aus diesem Programm stammt: „Eric Balls Bearbeitung der Ouvertüre zur Oper Hänsel und Gretel hat mich wegen ihrer Nähe zum Original stark beeindruckt.  Außerdem mag ich es auch sehr, klassisches Repertoire zu spielen.

Bandwoman of the Month Katja Richter (4)

Katja bei der Anspielprobe für die Deutsche Brass Band Meisterschaft 2014.

Auf die Frage nach ihrem persönlichen Klangideal antwortet Katja: „Ich mag Bands, die im Sound klar und durchsichtig sind.“ Als Beispiel für dieses Ideal benennt sie die Weihnachts-CD „Nadal“ der Brassband Bürgermusik Luzern. „Wirklich furchtbar finde ich es, wenn permanent ein übertriebenes Vibrato zu hören ist.“ Zu Hause läuft natürlich auch andere Musik: „Nach einem stessigen Tag kann ich mich besonders gut bei Stücken des südkoreanischen Pianisten Yiruma oder den ruhigen Titeln von Nils Landgren entspannen.

Wenn Katja übrigens gerade nicht Kornett übt, arbeitet sie in der Buchhaltung eines sozialen Unternehmens oder kümmert sich um ihren Mann und die zwei Kinder. „Ich habe eigentlich genau zwei Hobbys: meine Familie und den Verein. Beides unter einen Hut zu bringen, erfordert momentan einen mächtigen Spagat inklusive der vorbehaltlosen Unterstützung aller Familienmitglieder. Für die Zukunft wünsche ich mir privat wieder etwas mehr Zeit, um mich auf dem Kornett noch mal ein Stück weiterentwickeln zu können. Ich versuche aus jeder Probe möglichst viel mitzunehmen.

Liebe Katja, die Brass Band BlechKLANG wird dich bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützen!

Unser Galakonzert 2016 – „Aus der neuen Welt“

Am Sonntag, 22. Mai 2016, um Punkt 17 Uhr ist es wieder soweit: Im Volkshaus Jena erklingt unter dem Motto „Aus der neuen Welt“ unser diesjähriges Galakonzert. Wir laden ein zu einer musikalischen Reise über den großen Teich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – nach Amerika!

Jena Galakonzert 2016 Aus der neuen WeltWir nehmen unser Publikum auf einen spektakulären Ausflug mit: Von einer wilden Verfolgungsjagd in den schier endlosen Weiten der Prärie geht es mitten hinein in das hektische Treiben der Großstadt New York und anschließend in die drückende Hitze der Jazz Clubs von New Orleans. Auch ein Abstecher zu den Filmstudios von Hollywood, ein Besuch auf der „Neverland Ranch“ des King of Pop und eine Stippvisite beim legendären Louis Armstrong dürfen natürlich bei dieser musikalischen Rundreise nicht fehlen. Für den passenden Rahmen zu unserem klanglich und dynamisch vielfältigen Programm sorgen in diesem Jahr das Jenaer Reisebüro „Hapag Lloyd“ und die Hip Hop Tanzgruppe „Cucumbers“, die das Land auf ihre ganz eigene Weise im Foyer vorstellen werden.

Einmal Amerika und zurück – mit uns wird dieser Kurzurlaub zum unvergesslichen Konzertereignis! Eintrittskarten sind über die Jenaer Tourist-Information erhältlich:

Erfolgreicher Start ins neue Jahr

Am vergangenen Samstag (02.01.2016) haben wir mit unserem Neujahrskonzert in Bad Sulza unseren ersten Auftritt in der Saison 2016 absolviert. Bereits zum dritten Mal waren wir im Kongresszentrum der Toskana Therme zu Gast, um mit einer bunten Mischung aus festlichen und unterhaltsamen Titeln unser Publikum auf die kommenden zwölf Monate einzustimmen. Dabei lag der musikalische Schwerpunkt abermals – wie beispielsweise auch bei unserem Picknickkonzert und unserer Bläserweihnacht – auf der Romantik.

Neujahrskonzert 2016

Vor einem nahezu ausverkauften Saal konnten wir mit Stücken wie „Terra Pacem“  oder „Hänsel und Gretel“ sowie „The Crazy Brass Machine“ und „Valero“ für Begeisterungsstürme sorgen. Bis zur letzten Zugabe wollte der Applaus nicht leiser werden und auch im Nachhinein gab es sehr viel positives Feedback. Getragen von diesem fantastischen Eindruck, laufen bereits die Planungen für das nächste Neujahrskonzert im Jahr 2017.

Keine Atempause

Kaum liegt das erste Konzert hinter uns, starten bereits die Vorbereitungen für die kommenden Höhepunkte in 2016. Los geht es nächsten Sonntag (10.01.2016) mit dem kammermusikalischen Highlight „Blech trifft Orgel“ in der Stadtkirche St. Marien in Greiz. Vor eindrucksvoller Kulisse werden die Musiker Kompositionen von Händel, Bach, Vivaldi, Schubert sowie Max Reger zu Gehör bringen und an Blasinstrument und Orgel alle Register ihres Könnens ziehen.

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Darüber hinaus werden wir die ersten Monate des neuen Jahres intensiv zur Vorbereitung nutzen. Schließlich wollen sowohl das Repertoire für unser Galakonzert „Aus der neuen Welt“ am 22.05.2016 im Jenaer Volkshaus (Tickets) als auch Pflicht- bzw. Wahlstück für unsere Teilnahme an der 6. Brass Band Meisterschaft in Bad Kissingen einstudiert werden!

Romantisch ins neue Jahr!

Gleich zu Beginn von 2016 halten wir für unser Publikum zwei absolute Konzerthighlights bereit. Dabei kann man uns sowohl in voller Besetzung als auch kammermusikalisch erleben:

Neujahrskonzert 2016

„Romantisches zum Jahreswechsel“ am 02.01.2016 um 19:30 Uhr in der Toskana Therme Bad Sulza

„Romantik-Leidenschaft-Emotionen“ – mit diesem musikalischen Dreiklang begrüßen wir alle Besucher zu unserem diesjährigen Neujahrskonzert am 02.01. 2016 im Kongresszentrum der Toskana Therme Bad Sulza. Von Humperdincks märchenhafte Musik aus seiner Oper „Hänsel und Gretel“ spannt sich der musikalische Bogen über die bekanntesten Melodien aus „My fair Lady“ bis hin zur Filmmusik aus dem Hollywood Kassenschlager „Der Fluch der Karibik“. Musik nahezu aller musikalischen Genres und Stilrichtungen im atemberaubenden Klang von 35 Blechbläsern und Schlagzeugern bildet einen festlichen, unterhaltsamen und beschwingten Rahmen für den optimalen Start ins neue Jahr.
Wie bereits im Jahr 2015 präsentieren wir ein äußerst abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzert aus dem sicher jeder Besucher seinen persönlichen Ohrwurm mit nach Hause nehmen kann.

Blech trifft Orgel

„Romantischer Bläser- und Orgelklang“ am 10.01.2016 um 17:00 Uhr in Greiz

Alexander Richter, Dirigent der Brass Band BlechKLANG und Solotrompeter des Philharmonischen Orchesters Plauen/Zwickau und der argentinische Tubasolist Patricio Andres Cosentino werden gemeinsam mit weiteren Solisten der Brass Band BlechKLANG die Stadtkirche St. Marien in Greiz mit außergewöhnlichen Klängen füllen. Das breite klangliche Spektrum der Blechblasinstrumente (von Piccolotrompete bis Tuba) tritt in musikalischen Dialog mit der Königin der Instrumente – der Orgel. Bei Kompositionen von Händel, Bach, Vivaldi, Schubert und Max Reger ziehen die Solisten an Blasinstrument und Orgel alle Register ihres Könnens.

Wir freuen uns auf unseren musikalischen Start ins neue Jahr und über jeden Besucher bei diesen beiden Konzerthighlights!