So spektakulär war „Brass Band BlechKLANG in Concert: Eurovisions – Musik aus ganz Europa“


Wenn das Licht im Saal erlischt und die ersten tiefen Blechklänge vibrieren, weiß das Publikum: Das wird kein normaler Abend. Am Samstag, 9. Mai 2026, verwandelte sich das Volkshaus Jena in eine brodelnde Arena voller Musik und Wettbewerbsfieber. Wer dabei war, erlebte ein musikalisches Großereignis, das den klassischen Konzertrahmen komplett sprengte.

Foto: Jürgen Scheere | SCHEERE PHOTOS

12 Punkte für den Brass-Sound: Unser eigener Eurovision Song Contest

Das Konzept des Abends war so simpel wie genial: Wir haben unseren eigenen Eurovision Song Contest auf die Bühne gebracht. Jedes Stück ging als musikalischer Botschafter für ein anderes Land an den Start. Norwegen schickte mit Fredrick Schjelderups „A Fantasy of Joy“ – einer grandiosen Bearbeitung von Beethovens „Ode an die Freude“ – direkt zu Beginn eine Hymne voller Energie ins Rennen. Für die Schweiz ging es mit dem epischen „Traversada“ durch raue Bergwelten. Großbritannien und Schweden heizten die Stimmung mit absoluten Kult-Klassikern von „Oasis“ und „ABBA“ an. Ein echtes Highlight war der Beitrag für Deutschland: Eine völlig verrückte, mitreißende Funk-Version von Beethovens „Für Elise“ rückte den ehrwürdigen Klassiker in ein neues, groovendes Licht.

Foto: Jürgen Scheere | SCHEERE PHOTOS

Vorhang auf für den Nachwuchs: Die Jugend Brass Band erobert die Bühne

Zur Halbzeitshow gehörte die Bühne ganz der Jugend Brass Band BlechKLANG. Unter der Leitung von Andrea Hobson zeigte der Nachwuchs eindrucksvoll, was in ihm steckt. Mit dem strahlenden „Prismatic Light“ und einer absolut packenden Performance von „Blinded by the Lights“ spielten sich die jungen Musiker*innen sofort in die Herzen des Publikums. Das ganz große Gänsehaut-Gefühl folgte zum Finale. Vereint auf der Bühne wurden wir zur „Massed Band“, die das Volkshaus zum Beben brachte.

Links: Solistengruppe bei „Für Elise“, Rechts: Andrea Hobson (Fotos: Jürgen Scheere | SCHEERE PHOTOS)

Virtuosität am Instrument: Die solistischen Highlights

Ein ESC lebt von herausragenden Solisten. Davon hatten wir einige zu bieten. Bei „Für Elise“ glänzte eine Solistengruppe, angeführt von Torsten Müller am Flügelhorn. Sie präsentierte das Stück elegant in seiner klassischen Form, bevor die Band im anschließenden Funk-Teil den Groove übernahm. Für einen absoluten Atemberauber sorgte Andrea Hobson: Beim feurigen „Czardas“ brillierte sie als Solistin und brachte den Saal zum Kochen.

Foto: Jürgen Scheere | SCHEERE PHOTOS

Ein Abend, vier Gewinner und der Blick nach vorn

Dass der Abend perfekt funktionierte, verdanken wir Thomas Rothhardt. Er führte mit seiner gewohnt charmanten Moderation durch das europäische Programm. Am Ende übernahm er die spannende Aufgabe, die Lautstärke des Applaus zu bewerten, um den offiziellen ESC-Sieger des Abends zu küren. Das Ergebnis war eine Sensation. Das Publikum stimmte so begeistert ab, dass es gleich vier Sieger gab: „Czardas“ (Ungarn), „Für Elise“ (Deutschland), das „ABBA“-Medley (Schweden) und die fulminante Halbzeitshow unserer Jugendband teilten sich den verdienten Titel.

Dank und Glückwünsche

Ein großes Dankeschön geht an alle fleißigen Helfer vor und hinter der Bühne sowie an unser fantastisches Publikum für diese unvergessliche Energie!

Glückwunsch zudem an die beiden Gewinner unseres Gewinnspiels. Sie dürfen sich jeweils über eine Freikarte für eines unserer nächsten Highlights freuen: Entweder für unser sommerliches Hofopernspecial am 03.07.2026 im Uni-Innenhof oder für unser Weihnachtskonzert am 19.12.2026 im Volksbad Jena.

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